The Debian User Group in Vienna

Text archives Help


Re: [Debienna] N54L und LVM Raid 5 performance


Chronological Thread 
  • From: Sebastian Bachmann <me AT free-minds.net>
  • To: debienna AT lists.debienna.at
  • Subject: Re: [Debienna] N54L und LVM Raid 5 performance
  • Date: Mon, 2 Jan 2017 20:12:54 +0100

Lustig: Der chipsatz kann laut dem Databook von AMD sogar 6GBit SATA auf
allen 6 Ports: http://support.amd.com/TechDocs/47283.pdf

Oder hab ich da den falschen Chipsatz?

LG Sebastian

On 01/02/2017 07:12 PM, Sebastian Bachmann wrote:
> wah... Also Windows PC gefunden, allerdings will das HP Tool nicht mit
> Windows 10.
> Also mit Virtualbox herumgewerkelt bis das USB Forwarding klappte -
> unter Windows 7 gehts dann (ich mach mal ein Image von dem stick, falls
> man das mal später braucht...).
>
> Das Flashen war dann tatsächlich unkompliziert, nun werkelt auch die SSD
> mit SATA II...
>
> Beim Booten flickern jetzt diese Nachrichten vorbei:
> [ 1.846393] ERST: Failed to get Error Log Address Range.
> [ 2.874958] BERT: Can't request iomem region
> <000000007dfab650-000000007dfab6a3>.
> [ 5.958679] sp5100_tco: I/O address 0x0cd6 already in use
>
> zu funktionieren scheint aber sonst alles.
>
> Noch schneller ist das RAID jetzt aber nicht geworden :D Das
> Kernelupdate hat wohl am meisten gebracht.
>
> LG Sebastian
>
>
> On 01/02/2017 05:22 PM, Sebastian Bachmann wrote:
>> Hi!
>>
>> Danke!
>>
>> ok muss mal nen windows rechner suchen zum Stick beschreiben...
>>
>> Das ist auch toll von HP:
>>
>>> An active warranty or support agreement covering Proliant servers must
>> be linked to your HPE Support Center profile to access this BIOS.
>>
>> Ich wollte mich als ich den Server gekauft habe dort registrieren nur
>> das ging nicht... Tjo, selber schuld HP.
>>
>> Jetzt ist die Frage ob die anderen Mirror vertrauenswürdig sind :D
>>
>> Diese Datei hätte ich jetzt
>> 2d8f7cfbe609ccd55f2d12c1f8d5c8a7 SP64420.exe
>>
>> Als auch das Bios:
>> bd236213538d7eed10eb6ef5c3b2a6f4 O41100113.ROM
>>
>> Welches wohl das neuste ist:
>> https://www.bios-mods.com/forum/Thread-HP-Proliant-Microserver-AMI-BIOS-MOD?pid=75965#pid75965
>>
>> LG Sebastian
>>
>> On 01/02/2017 04:37 PM, cave wrote:
>>>
>>> huhu,
>>>
>>>
>>>
>>> hab dir ein paar anleitungen zusammengesucht die ich vor Jahren
>>> verwendet hab für das Update.
>>> Hat ganz gut geklappt. Hab das e-sata auch noch per kabel
>>> reingefriemelt, und hab jetzt 6 SATA intern.
>>>
>>>
>>> http://www.conpresso4.de/_rubric/index.php?rubric=HP+Proliant+Microserver+N36L+N40L+N54L
>>>
>>>>
>>>> BIOS Modifikation
>>>>
>>>> Beim Microserver wird der 4-fach-Festplattenkäfig im AHCI-Modus für
>>>> moderne Festplatten betrieben, die zwei weiteren SATA-Ports aber im
>>>> IDE-Modus. Für den Anschluss der SSD wollte ich aber den eigentlich für
>>>> das optische Laufwerk vorgesehenen SATA-Port auf dem Mainboard benutzen.
>>>> Durch eine BIOS-Modifikation können etliche zusätzliche Optionen
>>>> freigeschaltet werden, die HP dem Benutzer eigentlich nicht anbieten
>>>> wollte, z.B. alle Ports AHCI, hot-swapable und max. Geschwindigkeit.
>>>>
>>>> All dies kann man mit etwas Geduld im Sammelthread auf Hardwareluxx
>>>> nachlesen.
>>>>
>>>> Ich gebe hier in kurzen Worten die Schritte für die BIOS-Modifikation
>>>> wieder:
>>>>
>>>> BIOS-Flash-Tool für USB-Stick herunterladen
>>>> Auf dem Stick das BIOS-ROM durch das modifizierte BIOS ersetzen
>>>> Microserver vom USB-Stick starten
>>>> Sobald das DOS-Prompt (C:>) erscheint ist das BIOS fertig geflasht
>>>> Server neu starten, mit F10 ins BIOS gehen und dort die
>>>> SATA-Einstellungen anpassen
>>>
>>> http://homeservershow.com/forums/index.php?/topic/3397-modified-bios-for-microserver-n40l-enables-hidden-features/
>>> http://www.conpresso4.de/_rubric/detail.php?rubric=HP+Proliant+Microserver+N36L+N40L+N54L&nr=1403&PHPSESSID=2ad8fceaa391c6ea030c60ead10e36ac
>>> http://www.nathanielperez.us/blog/hp-proliant-n40l-bios-modification-guide
>>> http://homeservershow.com/hp-microserver-n40l-build-and-bios-modification.html
>>> http://homeservershow.com/hp-proliant-n40l-microserver-build-and-bios-modification-revisited.html
>>>
>>>
>>> Sammelthread:
>>> http://www.hardwareluxx.de/community/f101/hp-proliant-n36l-n40l-n54l-microserver-752079.html
>>>> BIOS
>>>>
>>>> Anleitungen: BIOS Mod für Hotswap und Co. bzw. BIOS Modification
>>>> Revisited (überarbeitete Version von Link1)
>>>> *So hier noch mal ein Kommentar meinerseits dazu da ein paar unnütze
>>>> Fragen dazu immer wieder aufkommen:
>>>> - Nein vom BIOS Mod ist nicht abhängig welcher RAM läuft und welcher
>>>> nicht da der Mod nur Optionen zur Einstellung freischaltet die sonst
>>>> gesperrt sind.
>>>> - Auch gehen unabhängig vom Mod 4TB und größere Platten (mit
>>>> Ausnahme als Bootplatte denn das geht nur mit UEFI)
>>>> - Ja das Bios Mod funktioniert auch auf dem N54L. Ich verweise mal
>>>> auf den letzten Satz im 1. Absatz dieses Posts.
>>>> - die Anleitung ist für BIOS: 2013.10.01 (A) und BIOS: 2011.01.17
>>>> (A) die gleiche da sie sich nur im Support für 2012R2 unterscheiden*
>>>> HP ProLiant N40L BIOS modification guide (Weitere Anleitung mit
>>>> Download von SP64420)
>>>> Successfully Enabled Port Multiplier on eSATA *Bios Mod wird
>>>> vorausgesetzt*
>>>
>>>
>>> Hat bei mir recht gut geklappt. Keine Gewähr ob das vorhandene BIOS File
>>> immer noch das selbe ist und es auch bei dir fehlerfrei abläuft.
>>> HotSwap funktioniert auch einwandfrei mit dem BiosMod.
>>>
>>>
>>> lg
>>>
>>>
>>>
>>> On 02/01/17 13:33, Sebastian Bachmann wrote:
>>>> Hi!
>>>>
>>>> On 01/02/2017 11:18 AM, Cave wrote:
>>>>> Hi,
>>>>>
>>>>> das klingt mal interessant. Da werd ich meinen N40L womöglich auch
>>>>> nochmal tunen muessen.
>>>>
>>>> Hehe, ja ich glaube so schlecht ist das Ding gar nicht... Wenn ich nicht
>>>> nur die letzten Jahre immer mit dem alten Kernel unterwegs gewesen wäre
>>>> :D Das hat man nun von stable :D
>>>>
>>>>>
>>>>> Unabhängig davon ist der BiosMOD fuer die N36/40/56L Reihe zu empfehlen
>>>>> um alle 5 SATA Ports plus den e-SATA auf AHCI und 3 GBIT/s
>>>>> freizuschalten.
>>>>
>>>> Smartctl sagt mir für alle 5 Platten (auch die am ODD Port) das sie mit
>>>> 3Gbit angesprochen werden:
>>>> zB für eine an der Backplane:
>>>> ATA Version is: ACS-2, ACS-3 T13/2161-D revision 3b
>>>> SATA Version is: SATA 3.1, 6.0 Gb/s (current: 3.0 Gb/s)
>>>>
>>>> oder die SSD am ODD port:
>>>> ATA Version is: ACS-2, ATA8-ACS T13/1699-D revision 4c
>>>> SATA Version is: SATA 3.1, 6.0 Gb/s (current: 3.0 Gb/s)
>>>>
>>>> stimmen die da angegebenen werte nicht? Ich hab mich auch gewundert,
>>>> dass es im Netz Berichte gibt, nach denen ein AHCI Gerät am ODD Port gar
>>>> nicht gehen sollte. Wobei jetzt wo ich mir den kernel log ansehe, schaut
>>>> das auch so aus als ob die SSD da stark limitiert wird:
>>>>
>>>> [ 3.190049] ata5.01: ATA-9: Samsung SSD 840 EVO 120GB, EXT0AB0Q, max
>>>> UDMA/133
>>>> [ 3.190052] ata5.01: 234441648 sectors, multi 16: LBA48 NCQ (depth
>>>> 0/32)
>>>> [ 3.190056] ata5.01: limited to UDMA/33 due to 40-wire cable
>>>> [ 3.192906] ata5.01: configured for UDMA/33
>>>>
>>>> Uhhhm... Ein pv bestätigt mir das jetzt, auf die SSD schreib ich gerade
>>>> mal mit 25MB/s *lol* Ich glaube die EVO840 sehnt sich nach mehr :D
>>>>
>>>> Da frag ich mich jetzt aber, wie kann das gepatchte Bios aus einem PATA
>>>> to SATA converter 3Gbit rausholen? Oder wird dann der Port soft-rewired?
>>>>
>>>> Btw: Ich wollte eigentlich schon lange das offizielle Bios update
>>>> einspielen, nur die HP Seite wollte mich nicht.
>>>> Funktioniert denn das einspielen von dem gepatchten BIOS ohne Probleme?
>>>> Jemand erfahrungen?
>>>>
>>>> LG Sebastia
>>>>
>>>>
>>>>>
>>>>> Lg cave
>>>>>
>>>>> Am 02. Jänner 2017 08:05:30 MEZ, schrieb Sebastian Bachmann
>>>>> <me AT free-minds.net>:
>>>>>
>>>>> Hi!
>>>>>
>>>>> On Mon, Jan 02, 2017 at 12:11:36AM +0100, Markus Raab wrote:
>>>>>
>>>>> Hallo Sebastian,
>>>>>
>>>>> Am Samstag, 31. Dezember 2016, 15:54:01 schrieb Sebastian
>>>>> Bachmann:
>>>>>
>>>>> Und der rennt als PATA... Ok damit wird vermutlich die
>>>>> Leistung der SSD
>>>>> nicht wirklich ausgenutzt aber sollte die HDDs zumindest
>>>>> nicht irgendwie
>>>>> ausbremsen... (Außer halt von der Gesamt IO vom System)
>>>>>
>>>>>
>>>>> Hängt die eine Platte auch im RAID? Da bei Zugriffen
>>>>> üblicherweise mehrere
>>>>> Platten involviert sind, kann eine einzelne schon eine deutliche
>>>>> Auswirkung
>>>>> haben. Ein gemeinsamer Bus ist natürlich auch problematisch,
>>>>> aber eigentlich
>>>>> sollte SATA mehr als genug Reserven haben?
>>>>>
>>>>>
>>>>> Das board hat scheinbar zwei Controller: den 4-Port SATA Controller
>>>>> und einen
>>>>> PATA controller der auf einen SATA Port hat.
>>>>> Am SATA Controller hängen vier platten, davon 3 in einem RAID5.
>>>>>
>>>>> Jetzt habe ich gestern recht viel herumprobiert und LVM Doku
>>>>> gelesen und ein
>>>>> paar interessante Dinge gefunden:
>>>>>
>>>>> * Der Kernel 3.16 ist schlecht. Ich hab jetzt 4.8 drauf und die
>>>>> Schreibgeschwindigkeit hat sich verdoppelt bis verdreifacht.
>>>>> * Der Kernel 3.16 hat einen null pointer derefernece bug, wenn man
>>>>> versucht über
>>>>> dmsetup die stripe_cache size zu setzen
>>>>> * Schaltet man das unter 4.8 von 256 auf 16384, kann man nochmal
>>>>> 30-50MB/s
>>>>> rausholen...
>>>>>
>>>>> Leider bietet meines wissens LVM keine Möglichkeit diesen Wert
>>>>> peristent zu
>>>>> setzen.
>>>>> Was man machen kann ist, mittels dmsetup das raid device neu laden
>>>>> und in den
>>>>> raid_params die stripe_cache größe mit übergeben.
>>>>> Es gibt da lvm udev hooks, evt
>>>>> kann man das da irgendwie einbauen, hab aber noch
>>>>> nix gefunden dazu.
>>>>>
>>>>> Mit dem neuen Kernel komme ich jedenfalls sehr viel näher an die
>>>>> 100% Auslastung
>>>>> einer einzelnen Platte. Die sollte so bei ca 100MB/s liegen, mit
>>>>> größerem
>>>>> stripe_cache komme ich immerhin schon auf 175MB/s - was mehr als
>>>>> genug ist, da
>>>>> ich meist sowieso nur über das Netzwerk schreibe und dort bei
>>>>> weniger als
>>>>> 125MB/s schluss ist...
>>>>>
>>>>> Die maximale Bandbreite von einem PCI bus, ist ja Taktrate *
>>>>> Busbreite, in
>>>>> meinem Fall also 66MHz * 64bit, ca 530MB/s. Schreibt man auf das
>>>>> RAID5 so werden
>>>>> bei 100MB/s Übertragungsrate tatsächlich 150MB/s genutzt, da auf
>>>>> jede Platte im
>>>>> Verbund mit etwa 50MB/s geschrieben wird. Sehen kann man das
>>>>> übrigens wunderbar
>>>>> mit iostat. dH die maximale Bandbreite an dem Controller ist
>>>>> sowieso limitiert
>>>>> mit etwa 175MB/s pro Platte - dH 4 SATA II Platten kann der
>>>>> Controller nicht
>>>>> vollständig auslasten. Bei meinen sollte
>>>>> das kein Problem sein, da die nach
>>>>> anderen Benchmarks nur max ca 150MB/s zusammenbringen.
>>>>> Sprich, bei einem RAID5 dürfte man maximal 350MB/s schreibend
>>>>> erwarten.
>>>>> Bei der lesegeschwindigkeit bin ich schon bei ca 300MB/s
>>>>> angekommen...
>>>>> Wobei man jetzt auch sagen muss, das die CPU dann schon viel Zeit
>>>>> im Kernel beim
>>>>> mdraid treiber verbringt... Also um da noch weitere MB/s
>>>>> rauszukitzeln ist die
>>>>> CPU vermute ich zu schwach.
>>>>> Oder bekommt jemand tatsächlich die volle Bandbreite vom SATA
>>>>> Controller
>>>>> ausgenutzt?
>>>>>
>>>>> LG Sebastian
>>>>>
>>>>
>>>
>>>
>>
>

Attachment: signature.asc
Description: OpenPGP digital signature




Archive powered by MHonArc 2.6.18.

Top of page