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Re: [Debienna] N54L und LVM Raid 5 performance


Chronological Thread 
  • From: cave <cave AT cavebeat.org>
  • To: debienna AT lists.debienna.at
  • Subject: Re: [Debienna] N54L und LVM Raid 5 performance
  • Date: Mon, 2 Jan 2017 16:37:29 +0100


huhu,



hab dir ein paar anleitungen zusammengesucht die ich vor Jahren
verwendet hab für das Update.
Hat ganz gut geklappt. Hab das e-sata auch noch per kabel
reingefriemelt, und hab jetzt 6 SATA intern.


http://www.conpresso4.de/_rubric/index.php?rubric=HP+Proliant+Microserver+N36L+N40L+N54L

>
> BIOS Modifikation
>
> Beim Microserver wird der 4-fach-Festplattenkäfig im AHCI-Modus für moderne
> Festplatten betrieben, die zwei weiteren SATA-Ports aber im IDE-Modus. Für
> den Anschluss der SSD wollte ich aber den eigentlich für das optische
> Laufwerk vorgesehenen SATA-Port auf dem Mainboard benutzen. Durch eine
> BIOS-Modifikation können etliche zusätzliche Optionen freigeschaltet
> werden, die HP dem Benutzer eigentlich nicht anbieten wollte, z.B. alle
> Ports AHCI, hot-swapable und max. Geschwindigkeit.
>
> All dies kann man mit etwas Geduld im Sammelthread auf Hardwareluxx
> nachlesen.
>
> Ich gebe hier in kurzen Worten die Schritte für die BIOS-Modifikation
> wieder:
>
> BIOS-Flash-Tool für USB-Stick herunterladen
> Auf dem Stick das BIOS-ROM durch das modifizierte BIOS ersetzen
> Microserver vom USB-Stick starten
> Sobald das DOS-Prompt (C:>) erscheint ist das BIOS fertig geflasht
> Server neu starten, mit F10 ins BIOS gehen und dort die
> SATA-Einstellungen anpassen

http://homeservershow.com/forums/index.php?/topic/3397-modified-bios-for-microserver-n40l-enables-hidden-features/
http://www.conpresso4.de/_rubric/detail.php?rubric=HP+Proliant+Microserver+N36L+N40L+N54L&nr=1403&PHPSESSID=2ad8fceaa391c6ea030c60ead10e36ac
http://www.nathanielperez.us/blog/hp-proliant-n40l-bios-modification-guide
http://homeservershow.com/hp-microserver-n40l-build-and-bios-modification.html
http://homeservershow.com/hp-proliant-n40l-microserver-build-and-bios-modification-revisited.html


Sammelthread:
http://www.hardwareluxx.de/community/f101/hp-proliant-n36l-n40l-n54l-microserver-752079.html
> BIOS
>
> Anleitungen: BIOS Mod für Hotswap und Co. bzw. BIOS Modification
> Revisited (überarbeitete Version von Link1)
> *So hier noch mal ein Kommentar meinerseits dazu da ein paar unnütze
> Fragen dazu immer wieder aufkommen:
> - Nein vom BIOS Mod ist nicht abhängig welcher RAM läuft und welcher
> nicht da der Mod nur Optionen zur Einstellung freischaltet die sonst
> gesperrt sind.
> - Auch gehen unabhängig vom Mod 4TB und größere Platten (mit Ausnahme
> als Bootplatte denn das geht nur mit UEFI)
> - Ja das Bios Mod funktioniert auch auf dem N54L. Ich verweise mal auf
> den letzten Satz im 1. Absatz dieses Posts.
> - die Anleitung ist für BIOS: 2013.10.01 (A) und BIOS: 2011.01.17 (A)
> die gleiche da sie sich nur im Support für 2012R2 unterscheiden*
> HP ProLiant N40L BIOS modification guide (Weitere Anleitung mit
> Download von SP64420)
> Successfully Enabled Port Multiplier on eSATA *Bios Mod wird
> vorausgesetzt*


Hat bei mir recht gut geklappt. Keine Gewähr ob das vorhandene BIOS File
immer noch das selbe ist und es auch bei dir fehlerfrei abläuft.
HotSwap funktioniert auch einwandfrei mit dem BiosMod.


lg



On 02/01/17 13:33, Sebastian Bachmann wrote:
> Hi!
>
> On 01/02/2017 11:18 AM, Cave wrote:
>> Hi,
>>
>> das klingt mal interessant. Da werd ich meinen N40L womöglich auch
>> nochmal tunen muessen.
>
> Hehe, ja ich glaube so schlecht ist das Ding gar nicht... Wenn ich nicht
> nur die letzten Jahre immer mit dem alten Kernel unterwegs gewesen wäre
> :D Das hat man nun von stable :D
>
>>
>> Unabhängig davon ist der BiosMOD fuer die N36/40/56L Reihe zu empfehlen
>> um alle 5 SATA Ports plus den e-SATA auf AHCI und 3 GBIT/s freizuschalten.
>
> Smartctl sagt mir für alle 5 Platten (auch die am ODD Port) das sie mit
> 3Gbit angesprochen werden:
> zB für eine an der Backplane:
> ATA Version is: ACS-2, ACS-3 T13/2161-D revision 3b
> SATA Version is: SATA 3.1, 6.0 Gb/s (current: 3.0 Gb/s)
>
> oder die SSD am ODD port:
> ATA Version is: ACS-2, ATA8-ACS T13/1699-D revision 4c
> SATA Version is: SATA 3.1, 6.0 Gb/s (current: 3.0 Gb/s)
>
> stimmen die da angegebenen werte nicht? Ich hab mich auch gewundert,
> dass es im Netz Berichte gibt, nach denen ein AHCI Gerät am ODD Port gar
> nicht gehen sollte. Wobei jetzt wo ich mir den kernel log ansehe, schaut
> das auch so aus als ob die SSD da stark limitiert wird:
>
> [ 3.190049] ata5.01: ATA-9: Samsung SSD 840 EVO 120GB, EXT0AB0Q, max
> UDMA/133
> [ 3.190052] ata5.01: 234441648 sectors, multi 16: LBA48 NCQ (depth 0/32)
> [ 3.190056] ata5.01: limited to UDMA/33 due to 40-wire cable
> [ 3.192906] ata5.01: configured for UDMA/33
>
> Uhhhm... Ein pv bestätigt mir das jetzt, auf die SSD schreib ich gerade
> mal mit 25MB/s *lol* Ich glaube die EVO840 sehnt sich nach mehr :D
>
> Da frag ich mich jetzt aber, wie kann das gepatchte Bios aus einem PATA
> to SATA converter 3Gbit rausholen? Oder wird dann der Port soft-rewired?
>
> Btw: Ich wollte eigentlich schon lange das offizielle Bios update
> einspielen, nur die HP Seite wollte mich nicht.
> Funktioniert denn das einspielen von dem gepatchten BIOS ohne Probleme?
> Jemand erfahrungen?
>
> LG Sebastia
>
>
>>
>> Lg cave
>>
>> Am 02. Jänner 2017 08:05:30 MEZ, schrieb Sebastian Bachmann
>> <me AT free-minds.net>:
>>
>> Hi!
>>
>> On Mon, Jan 02, 2017 at 12:11:36AM +0100, Markus Raab wrote:
>>
>> Hallo Sebastian,
>>
>> Am Samstag, 31. Dezember 2016, 15:54:01 schrieb Sebastian Bachmann:
>>
>> Und der rennt als PATA... Ok damit wird vermutlich die
>> Leistung der SSD
>> nicht wirklich ausgenutzt aber sollte die HDDs zumindest
>> nicht irgendwie
>> ausbremsen... (Außer halt von der Gesamt IO vom System)
>>
>>
>> Hängt die eine Platte auch im RAID? Da bei Zugriffen
>> üblicherweise mehrere
>> Platten involviert sind, kann eine einzelne schon eine deutliche
>> Auswirkung
>> haben. Ein gemeinsamer Bus ist natürlich auch problematisch,
>> aber eigentlich
>> sollte SATA mehr als genug Reserven haben?
>>
>>
>> Das board hat scheinbar zwei Controller: den 4-Port SATA Controller
>> und einen
>> PATA controller der auf einen SATA Port hat.
>> Am SATA Controller hängen vier platten, davon 3 in einem RAID5.
>>
>> Jetzt habe ich gestern recht viel herumprobiert und LVM Doku gelesen
>> und ein
>> paar interessante Dinge gefunden:
>>
>> * Der Kernel 3.16 ist schlecht. Ich hab jetzt 4.8 drauf und die
>> Schreibgeschwindigkeit hat sich verdoppelt bis verdreifacht.
>> * Der Kernel 3.16 hat einen null pointer derefernece bug, wenn man
>> versucht über
>> dmsetup die stripe_cache size zu setzen
>> * Schaltet man das unter 4.8 von 256 auf 16384, kann man nochmal
>> 30-50MB/s
>> rausholen...
>>
>> Leider bietet meines wissens LVM keine Möglichkeit diesen Wert
>> peristent zu
>> setzen.
>> Was man machen kann ist, mittels dmsetup das raid device neu laden und
>> in den
>> raid_params die stripe_cache größe mit übergeben.
>> Es gibt da lvm udev hooks, evt
>> kann man das da irgendwie einbauen, hab aber noch
>> nix gefunden dazu.
>>
>> Mit dem neuen Kernel komme ich jedenfalls sehr viel näher an die 100%
>> Auslastung
>> einer einzelnen Platte. Die sollte so bei ca 100MB/s liegen, mit
>> größerem
>> stripe_cache komme ich immerhin schon auf 175MB/s - was mehr als genug
>> ist, da
>> ich meist sowieso nur über das Netzwerk schreibe und dort bei weniger
>> als
>> 125MB/s schluss ist...
>>
>> Die maximale Bandbreite von einem PCI bus, ist ja Taktrate *
>> Busbreite, in
>> meinem Fall also 66MHz * 64bit, ca 530MB/s. Schreibt man auf das RAID5
>> so werden
>> bei 100MB/s Übertragungsrate tatsächlich 150MB/s genutzt, da auf jede
>> Platte im
>> Verbund mit etwa 50MB/s geschrieben wird. Sehen kann man das übrigens
>> wunderbar
>> mit iostat. dH die maximale Bandbreite an dem Controller ist sowieso
>> limitiert
>> mit etwa 175MB/s pro Platte - dH 4 SATA II Platten kann der Controller
>> nicht
>> vollständig auslasten. Bei meinen sollte
>> das kein Problem sein, da die nach
>> anderen Benchmarks nur max ca 150MB/s zusammenbringen.
>> Sprich, bei einem RAID5 dürfte man maximal 350MB/s schreibend erwarten.
>> Bei der lesegeschwindigkeit bin ich schon bei ca 300MB/s angekommen...
>> Wobei man jetzt auch sagen muss, das die CPU dann schon viel Zeit im
>> Kernel beim
>> mdraid treiber verbringt... Also um da noch weitere MB/s rauszukitzeln
>> ist die
>> CPU vermute ich zu schwach.
>> Oder bekommt jemand tatsächlich die volle Bandbreite vom SATA
>> Controller
>> ausgenutzt?
>>
>> LG Sebastian
>>
>


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